Presse

EuroCloud: Nur noch ein Jahr bis zur DSGVO – neue Herausforderungen für Cloud Provider

  • EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bringt neue Herausforderungen für Cloud Provider
  • Auftragsdatenverarbeitungs-Verträge jetzt an die DSGVO anpassen
  • Sanktionen und zivilrechtliche Ansprüche ausschließen

Köln, 22.05.2017 – In einem Jahr, ab dem 25. Mai 2018, gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten in Cloud-Infrastrukturen neu. „Die rechtlichen Anforderungen an die Auftragsdatenverarbeitung in der Cloud ändern sich mit der neuen europäischen Verordnung“, sagt RA Jens Eckhardt, Vorstand Recht & Compliance EuroCloud Deutschland_eco e. V. „Cloud Provider sind jetzt – auch im Eigeninteresse – gehalten, die Verträge mit ihren Auftraggebern schnellstmöglich zu überprüfen und bis Mai 2018 gegebenenfalls anzupassen, um rechtswidrige Nutzungen zu vermeiden. Die DSGVO sieht keinen Bestandsschutz für Altverträge vor; das heißt auch Altverträge müssen den Vorgaben der DSGVO entsprechen.“
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Cloud: Datenschutzrecht leichtgemacht

21. November 2016 – Anwälte aus über 30 Ländern haben mit dem Cloud Privacy Check (CPC) die größte europäische Informationsplattform geschaffen, die kostenlos und auf einfache Art und Weise Datenschutzgesetze erklärt und 32 Ländergesetze direkt vergleichbar macht. Damit können Unternehmen tausende Euro sparen. Unter cloudprivacycheck.eu zeigt eine Infografik, wie die gesamte Datenschutzthematik der Nutzung von Cloud Services mit vier Fragestellungen adressiert und beantwortet werden kann.

Die komplexen derzeitigen europäischen Datenschutzgesetze zu verstehen, ist für den IT-Ingenieur, -Einkäufer oder geschäftlichen Nutzer schon schwierig genug. In Kombination mit den oft kleinen, aber dennoch bedeutsamen Unterschieden zwischen den EU-Mitgliedsstaaten können jedoch ohne geeignete juristische Begleitung von Beginn an fast unüberwindbare Herausforderungen entstehen.
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Open-Cloud-Produkte auf dem Vormarsch

Nicht nur Start-ups sollten sich mit Open-Source-Produkten für die Umsetzung ihrer Cloud-Lösung beschäftigen. Innovative Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt die günstigen Lizenzkosten bieten unschlagbare Vorteile, die Unternehmen nutzen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Einführung einer Cloud-Lösung bedeutete anfangs vor allem den Einsatz proprietärer beziehungsweise Closed-Produkte, denn diese schienen größer, erprobter, sicherer, zumal sie meist von NASDAQ-Unternehmen stammten. Doch diese Zeiten haben sich geändert. „Auch wenn Deutschland im Vergleich zu den USA noch hinterherhinkt – auch hierzulande prüft mittlerweile schon etwa die Hälfte der Cloud-interessierten Unternehmen die Nutzung von Open-Source-Produkten und die Zahl wird rasant wachsen“ prognostiziert John Fitzgerald, Geschäftsführer der Interactive Network Communications GmbH und Leiter der Kompetenzgruppe Open Cloud im EuroCloud Deutschland_eco e. V.
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Studie: Public-Cloud-Dienste sind die Turbosegmente der deutschen Internetwirtschaft

  • Public Cloud Services werden bis 2019 um bis zu 40 Prozent pro Jahr wachsen, prognostizieren eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little in einer gemeinsamen Studie zur deutschen Internetwirtschaft
  • Die drei Segmente des deutschen Cloud-Marktes werden sehr stark von US-amerikanischen Anbietern dominiert (zum Beispiel Amazon, Microsoft, Salesforce), aber immer mehr deutsche Unternehmen aus den Bereichen IT und Telekommunikation steigen in den Markt ein
  • Trotz des anhaltenden Hypes hinken deutsche Unternehmen dem EU-Durchschnitt bei der Cloud-Nutzung deutlich hinterher

Köln, 09.08.2016 – In der glänzend aufgestellten deutschen Internetwirtschaft, von deren Wachstumsraten die meisten anderen Branchen nur träumen können, ragt der Bereich Services & Applications besonders heraus. Insgesamt ist hier bis 2019 ein jährliches Umsatzwachstum von durchschnittlich 21,5 Prozent zu erwarten, wie eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little in ihrer gemeinsamen aktuellen Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015 – 2019“ zeigen. Vor allem die Public-Cloud-Dienste haben daran großen Anteil.

Die Public-Cloud-Dienste dürfen sich in diesem wie auch in den kommenden Jahren über ein immenses Wachstum freuen. Laut der Studie von eco und Arthur D. Little werden sie ihren Umsatz von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2019 steigern. „Alle Public-Cloud-Segmente werden deutlich an Bedeutung gewinnen“, sagt Andreas Weiss, Direktor EuroCloud Deutschland_eco e. V., „und zwar sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich.“
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